Pressestimmen

Michael Nuber ist ein Musik-“Entrückter“ am Klavier und man versteht, wenn man ihm lauscht, wie die vergangenen Fabelgestalten Liszt und Paganini ihr Publikum völlig verzaubern konnten, daß man ihnen sogar nichtirdische Kräfte zugeschrieben hatte.

Remszeitung

Remszeitung 12.03.2017: Konzertankündigung "Komponist, aber auch Bearbeiter fremder Werke"


Remszeitung 29.01.2017: "Größte Dramatik und tiefe gesangliche Ruhe"


Remszeitung 06.11.2016:"Lyrisches steigert sich zur Leidenschaft"

Remszeitung 21.11.2013: "Farbenreiche Bilder"

Remszeitung 21.04.2013: "Jeder Ton wird empfunden und erlebt"
Remszeitung 6.10.2012: "All die feinen Schwingungen"

Remszeitung 23.1.2011, Liederabend mit Eva Lebherz-Valentin: "Süß die Verlockung, bang das Hoffen"


Schwäbische Post 19.1.11: "Kraftvoll hinein ins Notengewitter"

Nuber eröffnet Altenberg-Saison 12.4.2010


RNZ 11.5.2010: "Jubilare zwischen Genie und Wahn"


Schwäbische Post 29.5.2011, Liszt-Klavierabend: "Atemberaubende Geschwindigkeit"


Beilage "Kultursommer" 2010: "Sinn für Klangfarben" - zur CD-Edition


Remszeitung, 03.02.2010: Bach, Chopin und Skrjabin am 31.1.2010 im Gemeindezentrum Brücke, Schwäbisch Gmünd


Remszeitung, 02.05.2009: Beethoven-Zyklus, 9. Konzert, Kulturzentrum Prediger Gmünd


Remszeitung, 09.04.2009: Beethoven-Zyklus, 8. Konzert, Aalen


Remszeitung, 18.03.2009: Beethoven-Zyklus, 7. Konzert, Stadtgarten Schwäbisch Gmünd


Remszeitung, 10.2.2009: Beethoven-Zyklus, 6. Konzert, Stadtgarten S. Gmünd


Gmünder Tagespost / Schwäbische Post, 10.2.2009: Beethoven-Zyklus, 6. Konzert


Remszeitung, 11.12.2008: Beethoven-Zyklus, 4. Konzert


Remszeitung, 04.11.2008: Beethoven-Zyklus, 3. Konzert


Remszeitung, 15.10.2008: Beethoven-Zyklus, 2. Konzert


Remszeitung: Beethoven-Zyklus, 5. Konzert


Ostalb-Kultur, 09.04.09: Beethoven-Zyklus


Nubers Spiel zeichnet ein großer Respekt vor dem komponierten Material aus. Hier werden nicht, wie bei vielen zeitgenössischen Tasten-Toreros im Interesse eines vordergründigen Effektes die Noten zu einer unverbindlichen Vorlage, zum Erreichen neuer Tempo- und Dynamikrekorde mißbraucht. Vielmehr gelang es ihm, seine überragenden technischen Fähigkeiten in einem Akt des Respekts und der Demut dem Werk unterzuordnen.

Schwäbische Post, Aalen


Sächsische Zeitung, 5.12.2007


Man möchte den hochbegabten Künstler bald wieder, vielleicht sogar in einem der großen Konzertsäle, wiedersehen. Denn sein Klavierabend war ohne Zweifel ein Ereignis und vermittelte die Bekanntschaft mit einem bisher unbekannten Pianisten, der nicht nur eine ungewöhnliche Persönlichkeit ist, sondern bei einer kontinuierlichen Entwicklung bald zur Pianistenelite zählen könnte. ... Man hat bei seinem Spiel immer das Gefühl des Hineinhorchens bei gleichzeitiger kritischer Auseinandersetzung mit der Partitur. Seine Spieltechnik ist nahezu perfekt und erlaubt ihm den Zugang zu den technisch schwierigsten Werken der Klavierliteratur....

Allg. Deutschen Zeitung für Rumänien


Schwäbische Post, 6.11.2007


... die leichte und durchsichtige Klavierinterpretation von Michael Nuber, der mit schönstem weichen und dennoch klaren Anschlag brillierte.

Heidenheimer Neue Post


Bei Claude Debussys zwei Préludes (...) erwies sich Michael Nuber als expressiver Pianist, der die Ausnutzung der Klangmittel, die Verfeinerung der Nuancen, Vollendung der Form sowie die feine Suggestion des poetischen Ausdrucks gefühlvoll beherrschte. Die gewaltig-eruptiven Klangentladungen bei „Feux d’artifice“ gingen unter die Haut. (...) die fast orchestralen Aspekte des Klaviersatzes arbeitete Nuber hervorragend heraus.

Leonberger Zeitung


Gmünder Tagespost, 21.6.2007


Mit zu den schönsten Erlebnissen in der Musik gehört das Erfahren von Spiritualität im Konzert, wenn man direkt an Wahrheit erinnert wird, wie in den späten Werken von Franz Liszt, wenn Momente tiefer Ergriffenheit jegliches Zeitgefühl verdrängen und Einblicke in ein schwereloses mystisches Sein gewähren. Wenn jeder Ton zum Weltpulsempfinden wird und Friede vermittelt. Wenn das Publikum atemlos folgt, der Pianist seine Aufgabe in der Kunst erkennt und in einer vom Verstand alles beherrschenden Welt diesen engen emotionalen Bezug zum Jenseits herstellt, so wie es Michael Nuber am Sonntagabend gelungen ist.

Remszeitung, 29.09.2007


Mit kraftvoller Lebhaftigkeit auf der einen Seite, sowie Zurückhaltung und Intimität andererseits interpretierte Michael Nuber die Sonate e-moll op. 90 von L. v. Beethoven. Die abrupten Stimmungswechsel im ersten Satz erreichte der Künstler mit seiner exzellenten Anschlagtechnik, die ihm sowohl energiegeladene Fortissimo, als auch leise, zarte Klänge ermöglichen.

Remszeitung, 15.10.2007


Mit der Sonetto 123 del Petrarca von F. Liszt folgte nach der Pause ein Stück feingliedrigster Liebespoesie, die Michael Nuber zartfühlend und stilvoll wiedergab und den Hörer in himmlische Sphären begleitete um sogleich im anschließenden 1. Mephisto-Walzer („Tanz in der Dorfschenke“) – Episode aus Lenaus „Faust“ wieder abzustürzen in sinnlichere Regionen. Mit allen klaviertechnischen Raffinessen von der orchestralen Fülle bis zur Zartheit einzelner Klänge, vibrierende Tonwiederholungen und übers Klavier jagende Arpeggien gab er das Stück wieder und enthüllte jedes Detail, sowie die faustsche Zerrissenheit zwischen der körperlichen und geistigen Welt.

Gmüder Tagespost, 6.11.2007


Bereits im ersten von Nuber leuchtend interpretierten Satz der Sonate D-Dur op. 28 „Pastorale“ von L. v. Beethoven fühlte sich der Hörer in eine melodische Idylle hineingesogen, der man sich gerne überließ

Remszeitung, 8.11.2007


... Wie kraftvoll, mitunter auch leicht dahinperlend Nuber die von vielen Tonträgern her so bekannten Chopin-Werke (...) interpretierte, ohne übertrieben Tempo zu bolzen, aber mit allem Einsatz, das war ein intensives Hörerlebnis, wie es in der Daimlerstadt selten zu hören ist. (...) Beim Scherzo kostete Nuber das öfter wiederkehrende Thema und das Klangvolumen des Bechstein-flügels voll aus. Er gab alles, wirkte überzeugend in ruhigem Fahrwasser, souverän in den wildesten Passagen und danach, schwer schnaufend, wie ein 400-Meter-Läufer.(...) Den ganzen Reichtum seines Spiels brachte Michael Nuber bei Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ zur Entfaltung.

(...) Nuber spielte mal äußerst gefühlvoll, zart, hinreißend schön, mal wuchtig, düster, exzessiv, dämonisch. Er brachte die eigene Qualität von Mussorgskis Original voll zur Geltung. (...) Es war ein Konzert, das alle forderte, den Pianisten, das Publikum. Es riss aus dem Alltag und war daher auch eines, das das Publikum nicht so schnell vergessen dürfte.

Schorndorfer Nachrichten, 27.1.2004


Chopin – zum 150. Todestag:

Daß Michael Nuber für die Musik Chopins ein besonderes Gespür entwickeln kann, machte er bereits in zahlreichen Konzerten in den vergangenen Jahren deutlich. So gesehen, war Nuber diesmal „voll in seinem Element“. Hat er erstmal auf seinem Klavierhocker – genauer auf dessen vorderster Kannte, kurz vor dem Abrutschen – Platz genommen, so wird er zum Exzentriker oder – ist ganz er selbst. Er spielt mit dem gesamten Körper, quasi mit Leib und Seele, formt einzelne Klänge mit der linken Hand in der Luft nach und wird eins mit der Musik. So gelingen ihm Interpretationen, die ihresgleichen suchen. So kann er das Tempo variieren, fast bis zum Stillstand und warten, bis sich der Klang voll entfaltet.

Remszeitung, 14.10.99


Beethovens „Pathetique“ hört man nicht oft so kraftvoll, so erregt, so spannungsgeladen. Gleich die Grave-Einleitung bildete eine einzige lebensvolle Auseinandersetzung, das Allegro war wie vom Teufel getrieben. Aber Nuber stellt sich dabei nicht dar, er verhalf Beethoven nur zu seinem Recht. Gut strukturiert, klangschön und tief empfunden spielte er das Adagio, vermochte den großen Melodiebogen und die harmonische Struktur ins Gleichgewicht zu setzen

Remszeitung, 17.2.96


Frisch, sauber artikuliert und heiter-witzig spielte Nuber das Allegretto, bevor er mit seiner einzigartigen Interpretation im Presto-agitato seine Zuhörer mitriß.

Remszeitung, März 1996


Konzert in Neresheim, über die Mondscheinsonate

Klar und schnörkellos gespielt, beginnt die tiefe Ruhe des Themas auf Pianist und Publikum zu wirken. Das Allegretto ist wiederum sehr persönlich gefärbt, wirkt ungewohnt zart und kapriziös. Den Schlußsatz spielt er dann rasend, wie im Fieber, erregt und hitzig, ein Veitstanz auf den Tasten, der den Flügel bis zum äußersten und darüber hinaus strapaziert.

Aalener Volkszeitung, März 1996


Zu den 24 Préludes op. 28 von Chopin:

Mit einer Meisterleistung, einer Mischung aus äußerst gefühlsintensivem Spiel, bester Finger- und Klangtechnik und eminenter Konzentration für einen riesigen Spannungsbogen konnte Michael Nuber letzten Samstag im Prediger das Publikum begeistern. (...) Und was der Pianist alles bei den 24 Préludes op.28 von Chopin leistete, läßt sich nur hören, nie schriftlich fixieren. Nuber baute einen einzigen großen Bogen mit allen so verschiedenen 24 Charakteren, er schaffte den Drahtseilakt, das Individuum jedes einzelnen maximal zur Geltung zu bringen und doch alle 24 zusammen als ein einziges großes Werk zu formen. Und da war alles drin: Melancholie, Verzweiflung, Liebe, Dramatik, Besessenheit, Beruhigendes, Naturhaftes..

Mit atemberaubender Fingertechnik, mit größter Zartheit, aber auch mit unwahrscheinlich kraftvollem Spiel, mit ausgeprägtem Sinn für Spannungen interpretierte er diesen Zyklus und begeisterte sein Publikum. Mit welcher Besessenheit er das abschließende d-moll-Prélude spielte, war unglaublich, wie er den Schluß in ein Inferno steigerte und lange verhallen ließ, muß man erlebt haben. Kein Wunder, daß das Publikum noch Zugaben wollte.

Gmünder Tagespost, 23.04.1996


Über meinen Auftritt beim Mozart-Festival in Klausenburg/Rumänien:

... das ungewöhnliche des Festivals wurde erreicht durch die Anwesenheit des deutschen Pianisten Michael Nuber. Von einer ganz außergewöhnlichen Sensibilität, mit seiner extrem expressiven Hand (...) von einer inneren Tiefe, hat Michael Nuber uns À la Chapelle Sixtine und Reminiscenses de Don Juan dargeboten mit dem Pathos und der Bewunderung eines der Welt Entrückten am Rande der Extase.

Adavanul de Cluj (Klausenburg), Dez. 1994